Wo finden Sie auf Anhieb, an welchem Standort eine Röntgenschürze eingesetzt wird, wer dafür zuständig ist und wann sie zuletzt geprüft wurde? Wenn Inventardaten, Dokumente und Zuständigkeiten getrennt geführt werden, kostet die Antwort oft zusätzliche Suchzeit. Eine digitale PSA-Akte schafft eine nachvollziehbare Übersicht für jeden Artikel.
Eine zentrale Ablage allein reicht dafür nicht aus. Entscheidend ist, dass Stammdaten, Standort, Zuordnung, Prüfstatus und Historie zusammengeführt und aktuell gehalten werden. So können Verantwortliche im Klinikalltag den Bestand über Abteilungen hinweg überblicken und den bisherigen Umgang mit einzelnen Artikeln nachvollziehen.
In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Informationen und Prozesse eine digitale PSA-Akte abbilden sollte. Sie erhalten Kriterien, um Managementplattformen anhand Ihrer Abläufe zu bewerten, von der Erfassung und Zuständigkeit bis zur Dokumentation von Prüfungen. Außerdem zeigt ein Praxisbeispiel, wie die Akte von der ersten Erfassung über Prüfungen und Ersatzbeschaffung bis zur Archivierung genutzt werden kann.
Wichtigste Erkenntnisse
- Führen Sie für jeden Ausrüstungsgegenstand Stammdaten, Standort, Zuständigkeit und Verlauf in einer nachvollziehbaren Akte zusammen.
- Eine digitale PSA-Akte sollte Statusänderungen und Zuordnungen je Artikel sichtbar machen, damit Sie Informationen nicht aus getrennten Ablagen zusammensuchen müssen.
- Vergleichen Sie Papierablage, Tabellen und Managementplattform anhand von Aktualität, Auffindbarkeit, Standortübersicht und Artikelhistorie.
- Übernehmen Sie den Bestand schrittweise: erfassen Sie die Artikel, legen Sie Datenfelder fest, ordnen Sie Standorte und Zuständigkeiten zu und pflegen Sie Änderungen fortlaufend.
- Nutzen Sie die Akte über den gesamten Lebenszyklus: von der Erfassung über Prüfungen, Angebotsanfragen und Reklamationen bis zur Archivierung mit erhaltener Historie.
Was eine digitale PSA-Akte für Strahlenschutzausrüstung leisten sollte
Wo finden Sie den aktuellen Status einer bestimmten Röntgenschürze, wenn sie für eine interne Abstimmung benötigt wird? Liegen Inventarliste, Prüfbericht und Zuordnung an verschiedenen Orten, müssen Verantwortliche die Informationen zunächst zusammensuchen. Eine digitale PSA-Akte führt sie artikelbezogen zusammen. Sie bildet die persönliche Schutzausrüstung und ihre Zuordnung ab und macht Änderungen im Verlauf nachvollziehbar. Eine grundlegende Einordnung bietet der Überblick über Persönliche Schutzausrüstung (PSA).
Wichtig ist die Abgrenzung: Das Inventar zeigt, welche Ausrüstung vorhanden ist. Die Zuordnung hält fest, an welchem Standort, in welcher Abteilung oder bei welcher Person ein Artikel geführt wird. Die Historie dokumentiert Veränderungen und frühere Statusangaben. Ein einzelner Prüfbericht ist dagegen ein bestimmtes Dokument zu einer Prüfung. Er kann Teil der Akte sein, ersetzt aber weder Stammdaten noch Zuordnungen und Verlauf.
Welche Informationen gehören in eine digitale Akte?
Erfassen Sie zunächst Angaben, mit denen sich der Artikel eindeutig identifizieren lässt. Dazu können Hersteller, Modell, Größe, Farbe und Schutzwert gehören. Ergänzend kommen eine Seriennummer, ein Produktionsdatum und individuelle Merkmale infrage. Welche Felder sinnvoll sind, hängt davon ab, welche Informationen Ihre Einrichtung für Verwaltung und Wiedererkennung benötigt.
Fügen Sie die organisatorische Zuordnung hinzu: etwa Standort, Abteilung, Raum oder verantwortliche Person. So lässt sich bei einer Anfrage nicht nur feststellen, um welches Modell es geht, sondern auch, wo die Röntgenschürze laut aktuellem Datenstand geführt wird. Halten Sie die Angaben einheitlich und aktualisieren Sie sie, wenn ein Artikel den Bereich oder die zuständige Person wechselt.
Warum braucht jeder Artikel eine nachvollziehbare Historie?
Ein aktueller Eintrag allein erklärt nicht, wie der heutige Stand zustande kam. Eine Historie sollte deshalb Änderungen einem konkreten Artikel zuordnen, zum Beispiel einen Standortwechsel oder eine geänderte Zuständigkeit. Werden Prüfberichte dokumentiert, sollten sie ebenfalls beim betreffenden Artikel auffindbar sein. So können Sie Rückfragen beantworten, ohne Informationen aus getrennten Listen und Ablagen abzugleichen.
Bei mehreren Standorten erleichtert eine gemeinsame Historie die Abstimmung: Verantwortliche sehen den aktuellen Datenstand und können frühere Vorgänge nachvollziehen. Voraussetzung ist, dass Zuordnungen und Änderungen im Alltag gepflegt werden.
So verbindet eine digitale PSA-Akte Inventar, Zuständigkeit und Verlauf
Ein Artikel wird erfasst, einer Abteilung zugeordnet und später an einen anderen Standort gebracht. Damit dieser Ablauf nachvollziehbar bleibt, müssen die Angaben in der Akte mit genau dieser Röntgenschürze verknüpft sein. Eine PSA-Akte wird aussagekräftig, wenn Stammdaten und Verlauf artikelbezogen zusammenbleiben. So sehen Verantwortliche nicht nur den aktuellen Eintrag, sondern können auch vorherige Änderungen einordnen.
Erfassen Sie zuerst Hersteller, Modell und individuelle Merkmale. Ergänzen Sie anschließend Standort und organisatorische Zuordnung. Zubehör wie Röntgenschutzbrillen oder Schilddrüsenschutz lässt sich als eigene Bestandsposition führen. Dadurch können Sie die Ausrüstung einzeln auffinden und verwalten, statt Zubehör nur als unspezifische Ergänzung zu einer Schürze zu vermerken.
Wie werden Artikel und Zuständigkeiten zusammengeführt?
Ein Beispiel: Eine Röntgenschürze wird mit ihren Stammdaten aufgenommen und der Radiologie an einem bestimmten Standort zugeordnet. Wird sie später einer Person oder einem anderen Bereich zugewiesen, sollte diese Änderung am Artikel nachvollziehbar bleiben. Individuelle Datenfelder können einrichtungsspezifische Angaben ergänzen. Legen Sie vorab fest, welche Informationen tatsächlich benötigt werden, damit die Erfassung einheitlich bleibt.
Auch Zuständigkeiten für die Datenpflege lassen sich organisatorisch klar verteilen. In PSA Verify sind dafür die Rollen Admin, Prüfer und Leser vorgesehen. Welche Personen welche Angaben pflegen oder einsehen sollen, sollte Ihre Einrichtung passend zu ihren Abläufen festlegen. Die PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BV) ist ein rechtlicher Bezug zum Benutzen von persönlicher Schutzausrüstung. Legen Sie fest, wer Bestandsdaten aktualisiert, Prüfungen dokumentiert und weitere Maßnahmen veranlasst.
Wie bleiben Prüfstatus und Dokumente nachvollziehbar?
Führen Sie den aktuellen Status, dokumentierte Ergebnisse, zugehörige Berichte und frühere Einträge beim betreffenden Artikel zusammen. Ändert sich der Status, sollte erkennbar sein, auf welchen Vorgang sich die Änderung bezieht. So können Sie bei einer Rückfrage vom aktuellen Eintrag zur dokumentierten Vorgeschichte wechseln, statt mehrere Ablagen abzugleichen.
In PSA Verify unterstützt das optionale Audit-Modul die digitale Erfassung von Prüfläufen, Befunden und Prüfberichten für Prüfungen nach DIN 6857-2. Die physische Prüfung und fachliche Bewertung übernimmt qualifiziertes Personal mit geeigneter Prüftechnik. Wenn Sie den Ablauf kennenlernen möchten, können Sie eine kostenlose Demo der PSA-Managementplattform anfragen.
Vom neuen Artikel bis zur Archivierung: die digitale Akte im Alltag
Der Nutzen einer digitalen PSA-Akte beginnt vor der ersten Prüfung und endet nicht mit dem Prüfbericht. Sie verbindet die Informationen, die im Laufe der Nutzung für einen Artikel entstehen. So bleiben Beschaffung, Zuordnung, Prüfergebnisse und spätere Entscheidungen im Zusammenhang nachvollziehbar.
- Erfassen: Hersteller, Modell, Identifikationsmerkmale und verfügbare Stammdaten aufnehmen. Individuelle Datenfelder ergänzen Angaben, die Ihre Einrichtung zusätzlich benötigt.
- Zuordnen: Den Artikel einem Standort, einer Abteilung oder einer Person zuweisen und Änderungen aktuell halten.
- Prüfen und dokumentieren: Fälligkeiten planen und mit dem Audit-Modul durchgeführte Prüfungen, Befunde, Fotos und Berichte artikelbezogen dokumentieren.
- Weitere Maßnahmen organisieren: Bei nicht bestandenen Artikeln die Entscheidung über das weitere Vorgehen festhalten. Fehlende Artikel gesondert klären, statt sie als geprüft zu behandeln.
- Ersatz oder Reklamation anfragen: Über PSA Verify eine Angebotsanfrage an einen frei wählbaren, hinterlegten Kontakt bei Fachhandel, Hersteller oder Außendienst senden. Angebotsanfragen sind auch unabhängig von einem nicht bestandenen Prüfergebnis möglich. Kommt eine Reklamation innerhalb der Garantie oder Gewährleistung infrage, können die relevanten Stammdaten und Befundfotos für die Anfrage genutzt werden.
- Archivieren: Ausgemusterte Artikel aus dem aktiven Bestand nehmen und ihre dokumentierte Historie für spätere Rückfragen erhalten.
Praxisbeispiel: Eine Schürze wechselt den Bereich und wird später reklamiert
Eine Röntgenschürze wird zunächst dem Herzkatheterlabor zugeordnet. Später übernimmt der OP den Artikel; die Zuordnung wird in PSA Verify aktualisiert. Bei einer anschließenden Prüfung wird ein Mangel festgestellt und mit Befundfotos dokumentiert. Die zuständige Person kann die Stammdaten und Dokumentation für eine Reklamationsanfrage an den hinterlegten Kontakt nutzen, sofern Garantie oder Gewährleistung infrage kommen. Ob der Anspruch besteht, wird mit dem Empfänger geklärt.
Wird Ersatz benötigt, lässt sich alternativ oder ergänzend eine Angebotsanfrage mit den erforderlichen Artikeldaten stellen. Nach der Entscheidung wird die betroffene Schürze gegebenenfalls archiviert und der Ersatzartikel separat erfasst. So bleibt die Geschichte des ursprünglichen Artikels erhalten, während der aktive Bestand aktualisiert wird. Die digitale Akte verbindet damit Bestandsverwaltung, Prüfung und weitere Bearbeitung.
Digitale PSA-Akte auswählen: Papier, Tabellen und Managementplattform vergleichen
Welche Lösung passt, hängt davon ab, wie Ihre Einrichtung den Bestand tatsächlich verwaltet. Eine Papierablage kann für wenige, zentral gelagerte Artikel ausreichen. Tabellen sind flexibel und nicht grundsätzlich ungeeignet. Werden mehrere Standorte, wechselnde Zuständigkeiten und Artikelhistorien relevant, sollten Sie prüfen, ob die gewählte Ablage diese Informationen zuverlässig zusammenführt. Entscheidend ist, ob die Akte den realen Verwaltungsprozess abbildet.
Vergleichen Sie die Möglichkeiten anhand derselben vier Kriterien. Die folgende Übersicht zeigt typische Unterschiede. Der tatsächliche Aufwand hängt jeweils von Ihrer Datenstruktur und den vereinbarten Abläufen ab.
| Kriterium | Papierablage | Tabellenlösung | Spezialisierte Managementplattform |
|---|---|---|---|
| Aktualität | Änderungen müssen manuell nachgetragen und verteilt werden. | Einträge lassen sich bearbeiten; Aktualität hängt von Pflege und Abstimmung ab. | Artikelangaben können in einem zentralen Bestand gepflegt werden. |
| Auffindbarkeit | Benötigte Akten oder Berichte müssen in der Ablage gesucht werden. | Suche und Filter können die Recherche erleichtern, sofern die Daten einheitlich erfasst sind. | Artikel lassen sich über ihre erfassten Informationen auffinden. |
| Standortübersicht | Eine Gesamtübersicht muss gegebenenfalls aus mehreren Ablagen erstellt werden. | Standortangaben sind möglich, ihre Auswertung erfordert eine gepflegte Struktur. | Standorte können direkt mit den Artikeln verknüpft werden. |
| Artikelhistorie | Frühere Angaben liegen möglicherweise in älteren Unterlagen. | Änderungen müssen so dokumentiert werden, dass frühere Stände nachvollziehbar bleiben. | Eine artikelbezogene Historie kann Änderungen zusammenführen. |
Welche Fragen sollten Verantwortliche vor der Auswahl klären?
Ermitteln Sie zuerst, welche Arten von Strahlenschutzausrüstung und welche Standorte erfasst werden sollen. Klären Sie auch, ob Artikel Personen, Abteilungen oder Räumen zugeordnet werden. Benötigen Sie herstellerunabhängige Erfassung und individuelle Datenfelder? Legen Sie fest, wer Informationen pflegen und wer sie einsehen soll. Prüfen Sie dafür, ob die vorgesehenen Rollen, etwa Admin, Prüfer und Leser, zu Ihren Abläufen passen.
Wie bewerten Sie Datenschutz und Zugriff im Klinikalltag?
Prüfen Sie, ob Verantwortliche die benötigten Informationen auf Desktop, Tablet oder Smartphone erreichen können. PSA Verify wird im Browser ohne lokale Installation genutzt und in Deutschland gehostet. Klären Sie mit den zuständigen Stellen Ihrer Einrichtung das Zugriffskonzept, die Verarbeitung personenbezogener Daten und Ihre Datenschutz- und IT-Anforderungen.
Bewerten Sie eine Lösung anhand eines konkreten Vorgangs: Können Sie beispielsweise eine Standortänderung eintragen, den Artikel wiederfinden und seine Prüfberichte aufrufen? Das zeigt den praktischen Nutzen deutlicher als eine reine Funktionsliste.

Digitale PSA-Akte einführen: Datenbestand und Abläufe strukturiert übernehmen
Wie gelingt die Umstellung, ohne vorhandene Inventardaten ungeprüft zu übernehmen? Beginnen Sie nicht mit der Eingabe in ein neues System. Legen Sie zuerst fest, welche Angaben künftig verlässlich gepflegt werden und wer dafür zuständig ist. So wird die digitale PSA-Akte Teil eines klaren Arbeitsablaufs und nicht nur eine zusätzliche Ablage.
Eine praxistaugliche Einführung folgt einer festen Reihenfolge:
- Bestand aufnehmen: Erfassen Sie, welche Röntgenschürzen und weitere Strahlenschutzausrüstung vorhanden sind und wo sie geführt werden.
- Daten prüfen: Bereinigen Sie vorhandene Listen, bevor Sie sie übernehmen.
- Struktur festlegen: Bestimmen Sie einheitliche Angaben, Zuständigkeiten und Zuordnungen.
- Bestand übernehmen: Erfassen oder übertragen Sie die geprüften Informationen und kontrollieren Sie Stichproben anhand der tatsächlichen Artikel.
- Pflege organisieren: Legen Sie fest, wie Standortwechsel, neue Artikel und Statusänderungen künftig eingetragen werden.
Wie bereiten Sie vorhandene Inventardaten vor?
Prüfen Sie Listen auf doppelte Einträge, fehlende Angaben und uneinheitliche Schreibweisen. Wird derselbe Standort etwa unter verschiedenen Namen geführt, erschwert das später die Übersicht. Klären Sie vor der Übernahme, welche Felder Ihre Einrichtung benötigt, zum Beispiel Hersteller, Modell, individuelle Kennzeichnung, Standort und zuständige Abteilung. Benennen Sie auch, wer Angaben prüfen und aktuell halten soll. Übernehmen Sie keine ungeklärten Einträge stillschweigend, sondern kennzeichnen Sie sie zur Nachbearbeitung.
Ein Beispiel: Eine Röntgenschürze wird anhand ihrer vorhandenen Kennzeichnung erfasst, mit den verfügbaren Stammdaten ergänzt und der zuständigen Abteilung zugeordnet. Wird sie anschließend in einen anderen Bereich verlegt, aktualisiert die verantwortliche Person den Eintrag. So bleibt der aktuelle Stand für die nächste interne Rückfrage nachvollziehbar.
Wie organisieren Sie Prüfung und Folgeentscheidungen?
Legen Sie fest, wer Prüftermine plant, wer die Prüfung durchführt und wer weitere Maßnahmen bearbeitet. In PSA Verify können Prüfintervalle von beispielsweise 12 oder 24 Monaten entsprechend Ihrer fachlich festgelegten Planung hinterlegt werden. E-Mail-Erinnerungen sind mit 30, 14 und 7 Tagen vor Fälligkeit voreingestellt. Diese Zeitpunkte lassen sich entfernen, ändern oder um weitere Tage ergänzen und damit an Ihre Abläufe anpassen. Eine Erinnerung unterstützt die Planung; sie bestätigt keine durchgeführte Prüfung.
Wird ein Artikel nicht vorgefunden, halten Sie ihn zur Klärung offen. Für nicht bestandene Artikel unterstützt PSA Verify die Nachverfolgung der Entscheidung: Bestand lassen, archivieren oder später entscheiden. Diese Auswahl dokumentiert die organisatorische Bearbeitung und ersetzt keine fachliche Entscheidung über die weitere Verwendbarkeit. Zuständige Personen können anschließend eine Angebots- oder Reklamationsanfrage veranlassen und die weiteren Schritte nachvollziehbar festhalten.
PSA Verify als browserbasierte Managementplattform für die digitale PSA-Akte bewerten
Eine passende Plattform sollte mehr leisten als eine digitale Ablage einzelner Prüfberichte. Prüfen Sie zuerst, ob sie Ihren Verwaltungsprozess abbildet: Können Sie unterschiedliche PSA-Artikel erfassen, Zuständigkeiten und Standorte zuordnen und Änderungen am einzelnen Artikel nachvollziehen? Auch die Bedienbarkeit im Klinikalltag und die Anforderungen Ihrer Einrichtung an Datenschutz und Zugriff gehören in den Vergleich.
PSA Verify ist eine Managementplattform für die Inventarisierung und Verwaltung persönlicher Strahlenschutzausrüstung. Das zentrale Inventar kann Artikel verschiedener Hersteller abbilden. Artikelinformationen und individuelle Datenfelder lassen sich mit Zuordnungen zu Personen, Abteilungen oder Standorten verbinden. Zubehör kann ebenfalls verwaltet werden. So können Verantwortliche bei einer Röntgenschürze nicht nur die erfassten Stammdaten, sondern auch ihre Zuordnung und dokumentierte Historie im Zusammenhang betrachten.
Welche Funktionen passen zur digitalen Akte?
PSA Verify verbindet Stammdaten und individuelle Datenfelder mit Standort-, Abteilungs- und Personenzuordnungen. Prüfstatus, Befunde, Fotos und Berichte ergänzen die Artikelhistorie. Die Rollen Admin, Prüfer und Leser unterstützen unterschiedliche Aufgaben; legen Sie die Zugriffe passend zu den Zuständigkeiten fest.
Mit dem optionalen Audit-Modul können qualifizierte Mitarbeitende eigene Prüfläufe digital durchführen und dokumentieren. Der Bestand muss dafür nicht an einem einzigen Tag geprüft werden: Die Klinik kann innerhalb der geltenden Prüffristen in Etappen vorgehen. Artikelbezogene Ergebnisse und Statusangaben helfen, bereits geprüfte Teile und offene Aufgaben auseinanderzuhalten.
Angebotsanfragen, Reklamationen und die dokumentierte Entscheidung zu nicht bestandenen Artikeln unterstützen die weitere Bearbeitung. Damit dient die Akte nicht nur als Nachweisablage, sondern auch als Arbeitsgrundlage für die nächsten Schritte.
Wie prüfen Sie die Passung für Ihre Einrichtung?
Bitten Sie darum, einen konkreten Ablauf aus Ihrem Alltag nachzuvollziehen. Zum Beispiel: Eine Röntgenschürze wird mit Hersteller und Modell erfasst, einer Abteilung zugeordnet, später an einen anderen Standort verlegt und anschließend anhand ihrer Historie gesucht. Prüfen Sie dabei, ob erforderliche individuelle Datenfelder abbildbar sind und die Übersicht zu Ihren Standorten passt.
Klären Sie außerdem, welche Mitarbeitenden Daten pflegen und wer sie nur einsehen soll. Gleichen Sie Ihre Anforderungen mit den vorgesehenen Rollen Admin, Prüfer und Leser ab. Eine Vorführung sollte zeigen, wie diese Rollen in Ihrem Verwaltungsablauf eingesetzt werden können, ohne mehr Zugriff vorauszusetzen als nötig.
Wenn Sie die Abläufe mit Ihren Anforderungen abgleichen möchten, können Sie eine kostenlose Demo anfragen.
Schaffen Sie eine verlässliche Übersicht über Ihre Strahlenschutz-PSA
Eine digitale PSA-Akte ist dann hilfreich, wenn sie mehr als einzelne Dokumente sammelt: Sie verbindet Stammdaten, Zuständigkeiten und Verlauf je Artikel. So können Sie Bestände standortübergreifend überblicken und nachvollziehen, wo ein Artikel geführt wird und welche Angaben zu ihm dokumentiert sind.
Prüfen Sie bei der Auswahl, ob die Lösung Ihren gesamten Ablauf unterstützt: Erfassung, Zuordnung, Prüfung, weitere Bearbeitung und Archivierung. PSA Verify führt diese Informationen artikelbezogen zusammen. Einheitliche Datenpflege und klare Zuständigkeiten sorgen dafür, dass die Übersicht auch im Alltag verlässlich bleibt.
Sie möchten prüfen, wie sich Ihre Daten und Abläufe abbilden lassen? Nutzen Sie die kostenlose Demo als Gelegenheit, Ihre Anforderungen konkret durchzugehen.
Mit einer klaren Datenstruktur und einem passenden Verwaltungsprozess schaffen Sie eine belastbare Grundlage für den Alltag. Gehen Sie den nächsten Schritt in Ihrem Tempo und stärken Sie die Übersicht über Ihre Strahlenschutzausrüstung.
Häufige Fragen zur digitalen PSA-Akte
Was ist eine digitale PSA-Akte?
Eine digitale PSA-Akte ist ein zusammenhängender Datensatz zu einem einzelnen Ausrüstungsgegenstand. Sie bündelt dessen Stammdaten, organisatorische Zuordnung und dokumentierte Änderungen. Bei einer Röntgenschürze können Sie zum Beispiel nachvollziehen, welches Modell erfasst ist, welcher Abteilung sie zugeordnet wurde und welche Statusangaben vorliegen. Die digitale Ablage unterstützt die Verwaltung und Nachvollziehbarkeit, ersetzt aber weder fachliche Beurteilungen noch erforderliche Prüfprozesse.
Welche Daten gehören in eine digitale Akte für Strahlenschutzkleidung?
Erfassen Sie Angaben, die den Artikel identifizieren und im Klinikalltag auffindbar machen. Dazu zählen beispielsweise Hersteller, Modell, Größe, Farbe, Schutzwert, Seriennummer und Produktionsdatum, sofern diese Angaben vorliegen und für Ihre Abläufe relevant sind. Ergänzen Sie Standort, Abteilung, Raum oder Personenzuordnung. Individuelle Datenfelder können einrichtungsspezifische Informationen aufnehmen. Legen Sie einheitlich fest, welche Angaben gepflegt werden müssen und wer sie aktualisiert.
Kann eine digitale PSA-Akte Prüfberichte und Historien speichern?
Ja, eine passende Plattform kann Prüfberichte beim jeweiligen Artikel ablegen und mit dokumentierten Ergebnissen, Statusangaben und früheren Änderungen verknüpfen. So finden Sie bei einer Rückfrage die zugehörigen Informationen, ohne mehrere Ablagen abzugleichen. Prüfen Sie vor der Auswahl, welche Dokumente und Verlaufsangaben sich erfassen lassen. Die digitale Dokumentation ersetzt nicht die fachliche Durchführung oder Beurteilung einer PSA-Prüfung.
Ist PSA Verify auch eine Prüfsoftware?
Ja. PSA Verify verbindet die Verwaltung von Strahlenschutz-PSA mit optionalem Prüfmanagement. Mit dem Audit-Modul können qualifizierte Mitarbeitende Prüfläufe für Prüfungen nach DIN 6857-2 digital durchführen, Befunde und Fotos erfassen und Prüfberichte erstellen. Die physische Prüfung erfolgt mit geeigneter Prüftechnik durch qualifiziertes Personal. Die Software unterstützt den Ablauf und die Dokumentation, stellt aber nicht automatisch Normkonformität sicher.
Funktioniert PSA Verify ohne lokale Installation und wo werden Daten gehostet?
Ja. PSA Verify ist browserbasiert und wird ohne lokale Installation genutzt. Die Plattform kann auf Laptop, Tablet und Smartphone aufgerufen werden. Sie benötigt für den Zugriff eine Netzwerkverbindung; eine vollständige Offline-Nutzung ist damit nicht zugesichert. Das Hosting ist DSGVO-konform und befindet sich in Deutschland. Prüfen Sie zusätzlich mit den zuständigen Stellen Ihrer Einrichtung, ob die Lösung zu Ihren internen Datenschutz- und IT-Anforderungen passt.
Wie kann eine Klinik prüfen, ob eine digitale PSA-Akte zu ihren Abläufen passt?
Gehen Sie einen typischen Verwaltungsfall durch: Erfassen Sie gedanklich eine Röntgenschürze, ordnen Sie sie einer Abteilung und einem Standort zu und prüfen Sie, wie ein späterer Wechsel dokumentiert wird. Vergleichen Sie dabei benötigte Datenfelder, Auffindbarkeit, Historie und vorgesehene Nutzerrollen mit Ihren Anforderungen. Klären Sie außerdem, welche Informationen Verantwortliche einsehen oder pflegen sollen. Eine kostenlose Demo kann helfen, den eigenen Ablauf praktisch zu bewerten.
Fachlicher Hinweis
Die Inhalte dieses Artikels dienen der allgemeinen fachlichen Information. Sie berücksichtigen nicht alle Besonderheiten einer Einrichtung oder eines einzelnen PSA-Artikels. Maßgeblich für Prüfung, Bewertung und weitere Verwendung sind die jeweils anwendbaren Anforderungen, die Herstellerangaben sowie die fachliche Beurteilung durch die zuständigen Personen. Der Artikel ersetzt keine Prüfung oder Entscheidung im konkreten Einzelfall.